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Coronavirus: „Unsere IGF-Betriebe müssen sich jetzt gegenseitig unterstützen“

Frankfurt am Main, 11. März 2020 – Die Gastronomiebranche in Frankfurt spürt erste Auswirkungen der Coronakrise. „In diesen Tagen wägen die Menschen in Frankfurt genau ab, welche Freizeitaktivitäten sie wahrnehmen möchten“, sagt Madjid Djamegari, Vorstandsvorsitzender der Initiative Gastronomie Frankfurt e. V. (IGF) und fügt hinzu: „Ja, wir können sagen, dass unsere Mitglieder signifikante Umsatzeinbrüche verzeichnen.“ Zugleich will die Initiative Maßnahmen entwickeln, die greifen sollen, wenn ein IGF-Betrieb wegen eines bewiesenen Corona-Falls oder auf Grund von behördlichen Auflagen schließen muss. „Die IGF muss jetzt zusammenhalten und wir müssen uns gegenseitig unterstützen.“ 


 

Die derzeitige Lage ist für Frankfurter Gastronomen nicht leicht: Messen werden abgesagt oder verschoben, Unternehmen stornieren Tische in den Restaurants, die Laufkundschaft ist verunsichert. „Wir gehen davon aus, dass unsere Branche mit den Folgen von Corona noch lange zu kämpfen haben wird.“ Die Welle, so Djamegari, könnte ihren Höhepunkt Mitte April erreicht haben. „Wir können nur hoffen, dass sich die Situation beruhigen wird.“ 
Gerade hat der Bund ein Rettungspaket geschnürt, um Unternehmen und Branchen, die besonders stark vom Coronavirus betroffen sind, unter die Arme zu greifen. „Wir glauben nicht, dass das ausreichen wird, um insbesondere kleinere Betriebe vor der existentiellen Bedrohung zu schützen“, sagt Djamegari. Es brauche schnelle und unbürokratische Maßnahmen: „Wir fordern gerade in dieser schwierigen Zeit, den Steuersatz für Gastronomiebetriebe endlich auf sieben Prozent zu senken. Jetzt wäre ein guter und wichtiger Anlass. Im Falle von behördlich angewiesenen Schließungen bedarf es weiterer Maßnahmen.“


 

Helfen soll nicht nur der Bund. Innerhalb der IGF gibt es ebenfalls Ansätze, wie sich die Betriebe untereinander helfen können. „Die IGF ist und bleibt eine Solidargemeinschaft für Frankfurter Gastronomen, und das Wohl unserer Gäste sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat höchste Priorität“, sagt Djamegari. „Wir haben in unserer letzten Sitzung darüber gesprochen, was wir tun können, wenn es einen von uns trifft. Sicherlich wird niemand von uns in der Lage sein, den Betrieb eines anderen kurzzeitig zu übernehmen, aber im Falle einer Schließung können wir beispielsweise dafür sorgen, dass bestellte Waren von einem anderen IGF-Mitglied angenommen und gelagert werden. Der Wirt erspart sich dadurch weitere Verluste und Food Waste kann vermieden werden.“


Über weitere Maßnahmen will der Vorstand mit seinen Mitgliedern zur nächsten Sitzung Anfang April beraten.